Mundhygiene

Die ganzheitliche Gesundheit des menschlichen Organismus ist an die individuelle Zahn- und Mundgesundheit gebunden. Schlecht gepflegte Zähne und Entzündungen im Mundraum können zu risikoreichen und lebensgefährlichen Komplikationen führen. Schlaganfälle, Herzinfarkte und Herz – Kreislauferkrankungen können als Resultat aus einer nachlässigen Zahn – und Mundhygiene hervorgehen. Werden die Zähne, die Zahnfleischtaschen und der Mundraum kontinuierlich gepflegt, können Zahnbelag, Bakterien und Nahrungsreste effizient von den Zähnen sowie dem Zahnfleisch entfernt werden. Dies wirkt Karies, Zahnverlust und Zahnbett- bzw. Mundhöhlenerkrankungen präventiv entgegen.

Die Basis für eine perfekte Zahn- und Mundhygiene bildet die regelmäßige und sorgsame Reinigung der Zähne und der Zunge, auch durch einen Fachmann wie Dr. med. Nicoletta Gerstner- Mensdorff-Pouilly. Im Idealfall sollten sowohl die Zähne als auch die Zunge 2 x mal täglich geputzt werden. Morgens nach dem Frühstück und vor dem Schlafengehen am Abend sind die idealen Zeitfenster für eine effektive Reinigung. Allerdings sollte zwischen dem Verzehr säurehaltiger Speisen und Getränke bis zur Reinigung unbedingt ein Intervall von 30 Minuten liegen. Der Konsum der sauren Lebensmittel macht vorübergehend den Zahnschmelz weich.   

Werden in diesem Zeitraum die Zähne geputzt, wird die aufgeraute Schutzschicht der Zahnoberfläche abgetragen. Daher sind die Zähne extrem empfindlich. Zudem forciert die situative Erweichung des Zahnschmelzes die Entstehung von Putzdefekten. Nach etwa 30 Minuten neutralisiert der Speichelfluss die Säure im Mundraum.

Öfter als 5-mal pro Tag sollten Zähne nicht gereinigt werden, da dies ebenfalls langfristig die Zähne und den Zahnschmelz schädigt. Temperaturempfindliche, freiliegende Zahnhälse und Rillen in den Zähnen können die Folge sein.

Priorität sollte zudem die Auswahl der Zahncreme besitzen. Abrasive Zahnpasten sind bedingungslos zu vermeiden. Insbesondere Produkte, die explizit für die Beseitigung von Belägen beworben werden, verfügen über einen hohen RDA – Wert. Dieser reflektiert den jeweiligen Grad der Dentin – Abrasion.  

Pasten, die mit starken Antibelag – Eigenschaften ausgestattet sind, besitzen einen RDA – Wert von 203. Demgegenüber weist eine Sensitiv – Zahnpasta einen RDA - Wert von 20 auf. Daher sollten insbesondere aufhellende „Weiß – Macher – Pasten" nicht verwendet werden. Viele Artikel weisen auf der Verpackung Angaben zu der spezifischen Konzentration der enthaltenen Schleifmittel hin. Generell sollten Cremes angewandt werden, die maximal einen RDA – Wert von 50 haben.

Um eine anhaltende Mundgesundheit sicherzustellen, gilt es ebenfalls die Gesundheit des Zahnfleisches dauerhaft zu erhalten. Hierfür sollte die Reinigung der Zähne einmal täglich um eine präzise Säuberung der Zahnzwischenräume ergänzt werden. Ideal für die Pflege eignen sich Zahnseide, Zahnhölzchen und Interdentalbürsten. Die Auswahl der Hilfsmittel ist stets von der persönlichen Zahnstellung und der Größe der Zahnzwischenräume abhängig. Zudem empfiehlt sich eine regelmäßige Massage des Zahnfleisches mit der Hilfe spezieller Zahnfleischstimulatoren.  

Die kontinuierliche Anwendung medizinischer Mundspülungen ergänzt sinnvoll die Reinigung. Die Spülungen sollten die entzündungshemmenden Wirkstoffe Aminfluorid, Zinnflourid oder Chlorhexidin enthalten. Alternativ können hochwirksame Propolis - Mundspülungen aus dem Reformhaus genutzt werden. Da das antioxidative und antibakterielle Propolis mit Bienenharz gleichzusetzen ist, sollten die Produkte nicht von Bienen- oder Wespenallergikern gebraucht werden.  

Außerdem sind die kontinuierlichen Vorsorgeuntersuchungen beim Zahnarzt wahrzunehmen, um Zahnstein entfernen und bei Bedarf eine professionelle Zahnreinigung durchführen zu lassen.

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Technologie und Zahnärzte

Hallo liebe Leser und Leserinnen, mit Fortschritt der Technologie in der Zahntechnik muss der Kunde weniger Angst haben. Gehörten vor 30 Jahren noch Zahnschmerzen während einer Behandlung zum Alltag, ist dies heute fast gänzlich Geschichte. Ich hatte damals noch Angst vor dem Zahnarzt, die Kinder heutzutage nicht mehr. Sie gehen ruhig und ohne große Einwände zum Zahnarzttermin. Damals galt es noch zu "Bohren" ohne zu betäuben. Das ist in der Gegenwart undenkbar! Aber auch die heutigen Behandlungen sind nachhaltiger, so dass ein vermehrter Besuch ausbleiben kann. Auch wird mittels ständiger Forschung immer klarer, dass eine gute Behandlung vielerlei andere Folgeerkrankungen verhindert. Du willst mehr über den Fortschritt bei den Zahnärzten erfahren? Schau dich auf meinem Blog um, hier gibt es interessante Informationen.

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